Gedichte 1






Freiheit,
zu tun,
was ich
nicht
will.
Mein Wollen
bindet,
ja begrenzt
mich.
 




Freiheit

Du bist
frei,
im Rahmen
Deiner
Begrenzungen.
 





Freiheit

Ich sehe Deine
Gebundenheit
und dünke
mich frei.
 





Drei Zeilen:

Essenz
esse
 





Glück

soll nicht zu
definieren,
zu begrenzen
sein?
Ich glaube,
Du hast recht.
 





Freiheit

so
 





Freiheit

Leben in
seiner
Essenz.
Eigentliches
Leben
ist frei.
Eigentlich
ist Leben
Freiheit.
 





Freiheit

Abgeschnitten
von der
Oberflächlichkeit
des Lebens.
 





Der Kreis

o, wenn geschrieben, ist
ein Kreis,
doch wenn gesprochen,
jeder weiß,
hat o 'nen Anfang und
ein End'.
O wenn ich es nur wissen könnt',
wie man den Kreis gesprochen nennt,
gebogen dort im Raum der Zeit,
sprechend würd' ich
zur Ewigkeit.
 





Ich habe jetzt


Ich habe jetzt die
Möglichkeit
zu tun;
doch tu' ich nur
die Möglichkeit
zu haben.
 





Freiheit


Frei
ist zu begrenzt.
 





Was will ich


Was
- etwas,
außerhalb von mir
will
- wollen
... sein
... haben
ich
- begrenzt
ich
- nicht,
noch
ganz drinnen
will
- begrenzen
was
- Begrenztes
Eigentlich
will ich
unbegrenzt sein.
 





Möchte so bleiben

Möchte so bleiben
nicht träumen, nicht schlafen
einfach
bleiben
nicht morgen erwachen
ohne Bezug.

Möchte so bleiben
ganz ruhig, ganz gelassen
nicht
handelnd
nur sein und ruhend
in mir.

Möchte so bleiben
die Zeit kann ruhig
treiben.
Doch treibt sie mich
weg
ich hab' Angst
ich will heim.
 





Im Augenblick

als ich Dir
sagen wollte,
daß ich Dich
liebe,
hieltest Du
mir den Mund
zu,
damit ich
nicht alles
zerstöre.
 





Freiheit


Du kennst
den Weg
zur Freiheit?
Begehe ihn!
 





Freiheit


Darüber dürfte
ich nichts
schreiben, um
ehrlich zu
bleiben.


copyright 1996, Stefan Krug


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Editor: Stefan Krug, letzte Änderung: 11.08.2017 - zurück zur Homepage